Gehirnkapazität des Hundes: Nutzt 30 % für den Geruchssinn.

Hundens hjernekapacitet: Bruger 30% på lugtesansen

Wir wissen, dass die Nasenarbeit und der Geruchssinn eines Hundes wichtig sind. Aber wussten Sie auch, dass es die beste Art für einen Hund ist, seinen Kopf einzusetzen? Es ist geistig anstrengend und nicht stressig.

Der Geruchssinn ist der beste und wichtigste Sinn des Hundes. Tatsächlich beansprucht er etwa 30 % seiner Gehirnkapazität. Hunde werden mit einem extrem guten Geruchssinn geboren, und es ist der Sinn, den sie zuletzt verlieren.

Es gibt so viele Möglichkeiten für Hunde, ihre Nase einzusetzen, dass im Grunde nur die Fantasie – und der menschliche Drang, Neues auszuprobieren – die Grenzen setzt. Hier finden Sie einige Anregungen für gute Suchübungen:

Die Gehirnkapazität des Hundes 1: Wie man Suchübungen einfach zu Hause durchführt

Drinnen kann man Futter oder Spielzeug verstecken. Entweder unter, hinter oder in etwas. Es sollte so sein, dass der Hund es nicht sehen kann, sondern seinen Geruchssinn einsetzen muss, um es zu finden. Draußen kann man es im Gras, hinter Büschen, auf Ästen, zwischen Holzstücken oder unter Gegenständen verstecken – auch hier gilt: Es muss vom Hund gerochen werden und ist somit nicht sichtbar.

Anfangs sollte es einfach sein, damit der Hund Erfolgserlebnisse hat und es wiederholen möchte. Gleichzeitig sollte es etwas sein, das der Hund gerne findet, zum Beispiel ein Spielzeug oder leckere Leckerlis. Falls es zu schwierig ist, können Sie den Hund mit lockeren, spielerischen Bewegungen anleiten, dass es etwas zu suchen gibt.

Gleichzeitig sag das Signal: Seeauge mit leiser Stimme.

Gehirnkapazität des Hundes 2: Suche nach Objekt/Ding – (Objekt anstelle von Futter verstecken)

Wie oben beschrieben, kann alles versteckt werden, solange der Hund es für lohnenswert hält, es zu finden. Spielzeug, Bälle, Papas wütende Socken. Falls nötig, setzen Sie den Hund ab, gehen Sie nach draußen, verstecken Sie den Gegenstand und sagen Sie „So-o-o-o“. Verstecken Sie den Gegenstand anfangs nicht zu weit weg; die Entfernung kann vergrößert werden, sobald der Hund die Übung verstanden hat und Erfolge erzielt.

Es wäre vielleicht eine gute Idee, etwas zum Tauschen bereitzuhalten, sodass der Hund, wenn er das Versteckte gefunden hat, zurückkommt und es abliefert und dafür möglicherweise ein Leckerli erhält.

Gehirnkapazität des Hundes 3: Futter im Garten statt im Napf

Eine weitere einfache Möglichkeit zur Aktivierung besteht darin, das Trockenfutter des Hundes auf dem Rasen zu verteilen, sodass er sich das Futter suchen muss und dadurch mehr Zeit, Energie und seinen Geruchssinn beim Fressen aufwendet.
Hunde schlingen das Futter im Napf oft gierig hinunter und wollen schon nach wenigen Minuten mehr. Indem man die Futtergabe verlängert und den Hund gleichzeitig zum Fressen animiert, trainiert man ihn, auch geistig Energie aufzuwenden. Oftmals finden wählerische Hunde das Fressen spannender, weil sie das Futter suchen müssen.

Wenn Sie rohes Futter mit Knochen und Schenkeln geben oder dem Hund hin und wieder einen Knochen anbieten, ist dies ebenfalls eine Aktivität, die den Hund richtig ermüdet, da er nagen und kauen muss. Diese Aktivität hat zudem eine stressabbauende Wirkung auf den Hund und bereitet ihm Freude.

Die Gehirnkapazität des Hundes 4: Folge der Spur

Legen Sie eine kurze Fährte in einer Linie auf einem Feld oder im Waldboden an, die der Hund finden kann.
Sie können zum Beispiel eine einfache Fährte legen, indem Sie eine Nylonsocke mit roher Leber oder Fleisch (gut eingeweicht) füllen und diese in einer Linie auslegen (markieren Sie gegebenenfalls Start und Ende). Platzieren Sie Leckerlis entlang der Fährte und geben Sie zum Schluss noch etwas besonders Schmackhaftes. Lassen Sie die Fährte 10–20 Minuten liegen (gehen Sie vielleicht vorher noch einmal mit Ihrem Hund spazieren) und geben Sie dann dem Hund das Kommando „Such!“, um ihn am Startpunkt loszuschicken.

Gehen Sie mit lockerer Leine in gutem Abstand hinter dem Hund her und vertrauen Sie darauf, dass er seine Arbeit auch ohne Ihre Hilfe gut verrichtet – vergessen Sie dabei nicht, ihn zu loben.

Mit der Zeit können Sie den Schwierigkeitsgrad erhöhen, indem Sie die Länge der Strecke, die Ruhezeiten, das Gelände und den Verlauf der Strecke (gerade oder kurvenreich) berücksichtigen.
Wichtig ist hier nicht die korrekte Fährtenarbeit, sondern dass der Hund Spaß daran hat und mit seiner Nase arbeitet.

Das Training hat mir sehr gut gefallen.

*Quelle
DogCoach-Kurs Verhalten und Aktivierung mit Verhaltensexpertin Merethe Børgart Olesen

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