Wenn Sie Erlebnisse außerhalb des Hauses haben möchten, was unternehmen Sie dann mit den Hunden?!

Hvis man gerne vil have oplevelser udenfor hjemmet, hvad gør man så med hundene?!

Ich werde oft von Nicht-Hundebesitzern gefragt: Ist es nicht einschränkend, so viele Hunde zu haben? Meine Antwort lautet meist: Ich mache mir darüber nicht so viele Gedanken, ich habe meinen Alltag entsprechend organisiert und verbringe sehr gerne Zeit mit den Hunden und anderen Hundehaltern.

Wie alle anderen Hundebesitzer genieße auch ich die Zeit mit Hunden und anderen Hundehaltern. Es ist unkompliziert, und wir haben die gleichen Vorstellungen von einem gelungenen Nachmittag oder Abend.

Natürlich können die Hunde nicht überall dabei sein, und das sollten sie auch nicht – aber genau wie damals mit kleinen Kindern werden Tage, Wochenenden und Wochen um die Hunde herum geplant. Wenn sie längere Zeit allein zu Hause sein müssen, stehe ich morgens früher auf, damit sie einen ausgiebigen Spaziergang machen und Zeit miteinander verbringen können.

Und in seltenen Fällen sage ich Veranstaltungen ab, weil sie sich nicht mit den Hunden vereinbaren lassen. Das ist aber keine Einschränkung, sondern eine bewusste Entscheidung und eine Priorität.

In all den Jahren, in denen ich einen Hund hatte, hatten meine Eltern auch immer einen. Wir haben uns gegenseitig beim Hundesitten geholfen, und ich habe mich damit immer wohlgefühlt. Das war, als ich nur einen Hund hatte. Als ich plötzlich zwei Hunde hatte, wurden meine Eltern etwas nervös.

Es ergab sich einfach so, dass ich vom Hundeleben begeistert war und deshalb meine Ferien in Hundecamps verbrachte und keine Hundesitter mehr brauchte. Ich kümmerte mich aber weiterhin um den Hund meiner Eltern, wenn sie verreisten.

Fast zwei Jahre vergingen so, dann kam ein weiterer Hund in mein Leben, und meine Eltern riefen aus: „Wollen wir jetzt eine Hundepension im Garten eröffnen oder was denkst du dir dabei?!“ Ja, ich hatte das nicht richtig durchdacht. Ich hatte die Entscheidung für Hund Nummer 3 aus dem Bauch heraus getroffen, nicht mit dem Verstand.

Jetzt, zwei Jahre nachdem Hund Nummer 3 bei uns eingezogen ist, habe ich wieder Lust auf Erlebnisse ohne Hund bekommen! Meine Tochter hat mich schon ein paar Mal begleitet, als ich keine Hunde mitnehmen konnte – zum Beispiel auf eine Reise nach Marokko mit ihrer Freundin und auf zwei Fahrten mit der Arbeit.

Meine Töchter und ich sprachen schon lange über eine längere Reise nach London, und dabei kam das Thema Hundebetreuung wieder auf. Zum Glück bot sich eine Hundefreundin an, und wir begannen, die Hunde in ihrem Zuhause aneinander zu gewöhnen. Das bedeutete viele Nachmittage und Wochenendtermine mit Spielen, Training und Hundetraining.

Ich war so dankbar und nur ein bisschen nervös, als ich mit meinen Töchtern nach London aufbrach. Wir waren erst ein paar Stunden unterwegs, als ich Bilder von Hunden bekam, die ausgelassen am Meer herumtollten und einander jagten.

Über die Tage hinweg erreichten mich immer wieder Fotos ihrer Söhne, die mit meinen Hunden spielten. Das hat mich sehr berührt und ich konnte meine Reise mit meinen Mädels in vollen Zügen genießen. Gute Hundesitter sind Gold wert <3

Hinter den Kulissen des Blogs dieser Woche

Ea hat drei Hündinnen: Honey (11 Jahre), Luna (2 Jahre) und Maggie (9 Wochen). Ihre älteste Hündin ist ein Dackel-Mischling, den sie aus ihrer Zeit in Grönland mitbrachte. Die anderen beiden sind Cocker-Spaniel-Mischlinge. Ea trainiert mit allen ihren Hunden Nasenarbeit – eine fantastische Aktivität bzw. ein toller Sport. Luna wird von klein auf umweltbewusst und sozialisiert trainiert, da sie hoffentlich eines Tages als pädagogisches Hilfsmittel eingesetzt werden kann.

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