Schmerzende Körper und helfende Hände

Ømme kroppe og hjælpende hænder

Wir alle kennen das Gefühl, wenn uns eine wohltuende Massage fehlt. Oder vielleicht ein Besuch beim Chiropraktiker oder Osteopathen, um kleinere Beschwerden behandeln zu lassen und wieder normal funktionieren zu können. Viele von uns haben auch schon einmal eine längere Rehabilitationskur gemacht oder kennen jemanden, der das durchgemacht hat. 

Aber wie viele von uns denken tatsächlich daran, dass unsere Hunde das Gleiche brauchen könnten? Wenn wir unsere vierbeinigen Freunde jeden Tag beobachten, bemerken wir dann, dass ihr Rücken von Tag zu Tag etwas steifer wird? Oder dass ihre Schritte etwas kürzer sind als normal? 

Wenn wir unsere vierbeinigen Freunde jeden Tag betrachten, übersehen wir oft kleine Anzeichen dafür, dass sie älter werden, dass ihre Körper verfallen oder dass sie möglicherweise eine Verletzung oder einen Defekt erlitten haben. 

Als wir unseren alten Mischlingshund Bjørn bekamen, bemerkten wir allmählich, dass seine Beine etwas steifer wurden. Sein Rücken war nicht mehr so ​​elastisch wie sonst, aber er schien keine Schmerzen zu haben, also war es wohl einfach altersbedingt. Irgendwann stießen wir auf die Idee, Hundemassagen auszuprobieren. Wir waren sofort begeistert, als wir eine positive Reaktion bei dem alten Hund feststellten. Er gewann an Beweglichkeit zurück, sein Rücken funktionierte wieder besser und seine verspannte Hinterhand lockerte sich. Es tat ihm wirklich sehr gut. 

Als wir uns von ihm verabschiedeten, nahmen wir die Idee der Massage mit zu den nächsten Hunden. Wir scherzten sogar, ich solle mich doch einfach zur Masseurin ausbilden lassen. Mit der Zeit recherchierte ich immer mehr darüber und entschied mich schließlich dafür. Deshalb bin ich jetzt mitten in meiner Ausbildung zur Physiognomischen Hundetherapeutin! Die Ausbildung umfasst Massage, Gelenkmobilisation, Craniosacral-Therapie und Physiotherapie. Diese Kombination ist einfach so spannend und sehr bereichernd für die Hunde. 

Als wir Hund Nr. 5 – Tumle – vor drei Monaten übernommen haben  Mir wurde erst so richtig bewusst, wie viel man unseren vierbeinigen Freunden mit etwas Unterstützung geben kann. Als Tumle zu uns kam, merkten wir schnell, dass etwas nicht stimmte: Er quiekte beim Hochheben, lief ständig mit der Haltung eines Friesenpferdes herum und konnte seinen Kopf kaum drehen, um sich zu orientieren. Er hatte unter anderem nur ein Auge, eine angeborene Hüftdysplasie mittleren Schweregrades und Schwierigkeiten mit Motorik und Gleichgewicht. 

Es wurde schnell entschieden, dass er in die Hundeschule musste: Er wurde von einer ausgebildeten Hundephysiotherapeutin untersucht, die vorsichtshalber seinen gesamten Rücken röntgen wollte. Bis auf seine Hüften sah alles in Ordnung aus. Wir haben ihn mehrmals bei ihr entspannt und zwischendurch waren wir mit ihm beim Chiropraktiker, und ich habe auch selbst an ihm gearbeitet. Durch die Kombination und gezielte Organisation dieser Maßnahmen haben wir tatsächlich einen Punkt erreicht, an dem er nicht mehr quietscht, wenn man ihn hochnimmt, seinen Kopf senken und „normal“ laufen kann und nicht mehr im Kreis läuft, um sich zu orientieren. Er sieht fast aus wie ein ganz normaler Hund!

Diese (für uns) enorme Entwicklung ist auf der Grundlage von Massage, Mobilisierung, KST und der Manipulation durch einen erfahrenen Chiropraktiker erfolgt. 

Wenn Sie also gerade vor dem Bildschirm sitzen und zustimmend nicken, denken Sie doch auch an Ihren vierbeinigen Freund. Er braucht genauso viel Hilfe wie wir. 



Hinter dem Blog
Die Bloggerin dieser Woche heißt Nanna Retz Sloth, ist 23 Jahre alt und die Tochter eines Hundetrainers.

Sie ist seit ihrer Kindheit als „Fohlen“ dabei, zunächst bei DCH, und ist jetzt selbstständig.

Ich bin der glückliche Besitzer von nicht weniger als fünf wunderschönen Hunden: Ralf, Alfred, Kato, Allie und Tumle.

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