Familien- (und Hunde-)Kollektiv

Familie-(og hunde) kollektiv

Für uns ist ein ganz großer Traum in Erfüllung gegangen – wir haben unseren eigenen kleinen Bauernhof gekauft! 

Aber auch wenn wir überglücklich sind, den Bauernhof bald übernehmen zu können, ist es nie einfach, die Zeltstangen abzubauen und sein ganzes Leben woanders hinzuverlegen.
 
Leider wurde die Situation noch etwas schwieriger, als unser Haus verkauft wurde, bevor wir unser neues Zuhause beziehen konnten. Neben dem Stress, zweimal umziehen zu müssen, waren wir auch etwas besorgt, weil wir den Hunden und dem Kind so viel Umzugsstress wie möglich ersparen wollten. Sie innerhalb von anderthalb Monaten zweimal an ein neues Zuhause gewöhnen zu müssen, war definitiv nicht optimal.

Wir haben daher das großzügige Angebot angenommen, vorübergehend bei meinen Schwiegereltern einzuziehen, und es stellte sich als die perfekte Lösung für uns alle heraus!

Sowohl die Hunde als auch das Kind empfanden es als völlig selbstverständlich, bei den Schwiegereltern einzuziehen, die sie glücklicherweise häufig besuchten, sodass sie sich vom ersten Tag an wie zu Hause fühlen und entspannen konnten.

Darüber hinaus bedeutete der gemeinsame Wohnraum auch doppelt so viele Hände, die sich um die Hunde und das Kind kümmern konnten, sodass mein Freund und ich zum ersten Mal seit fast anderthalb Jahren tatsächlich GEMEINSAM einen abendlichen Spaziergang mit den Hunden machen konnten!
Es klingt nach einer simplen Sache, aber wir waren völlig aus dem Häuschen, dass es plötzlich möglich war ;-)

Normalerweise muss immer einer von uns zu Hause bleiben und den Babyalarm übernehmen, aber jetzt – während das Baby friedlich schlief – konnten die Großeltern ein Ohr an sie halten, während wir mit den Hunden spazieren gingen. Halleluja!

Ein weiterer großer Vorteil ist, dass meine Schwiegereltern selbst Hundeliebhaber sind. Sie besitzen selbst einen Malinois, sodass wir uns gegenseitig beim Spazierengehen helfen und gegebenenfalls auf die Hunde des jeweils anderen aufpassen könnten.

Zum Beispiel waren sie über ein verlängertes Wochenende im Urlaub, sodass ich ein intensives Training absolvieren konnte, um drei Hunde an der Leine mit sehr unterschiedlichem Tempo zu koordinieren!
Es lief aber wirklich gut, und es war toll zu sehen, wie die Hunde von der zusätzlichen Gesellschaft profitierten, sowohl in Form der Gesellschaft der anderen Hunde als auch dadurch, dass aufgrund wechselnder Arbeitszeiten und freier Tage fast immer einer von uns zu Hause war.

Obwohl wir uns sehr darauf freuen, unser neues Leben auf dem Land zu beginnen, kann ich den zunehmenden Trend zu Mehrgenerationenhäusern durchaus verstehen. Wir haben den Monat der Entspannung und Erholung nach dem anstrengenden Hauskauf-/Verkaufsprozess sehr genossen.

Hinter den Kulissen des Blogs dieser Woche:

Mein Name ist Line, ich bin 23 Jahre alt und habe zwei wunderschöne Hunde – Saga, eine 5-jährige Tibet-Spaniel-Hündin, und Dumle, einen 4-jährigen Labrador.

Ich liebe die Zusammenarbeit und die gemeinsame Weiterentwicklung mit meinen Hunden, deshalb probieren wir regelmäßig verschiedene Hundesportarten aus. Unsere größte Leidenschaft gilt jedoch dem Rally Obedience, wo wir oft auf der Wettkampfstrecke anzutreffen sind.

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