Es war Samstagabend, und meine Hündin Luna kam, wie so oft, zu mir auf die Couch. Sie legte sich neben mich und sah mich an. Ich wollte sie streicheln, da rollte sie sich auf den Rücken und zeigte mir ihren Bauch. Ich streichelte gerade ihren warmen, weichen Bauch, als meine Finger plötzlich zwei kleine Knubbel an einer ihrer Zitzen entdeckten.
Am Montagmorgen rief ich beim Tierarzt an und bekam für den nächsten Tag einen Termin. Luna folgte mir freudig zum Tierarzt und sprang begeistert auf den Tisch. Der Tierarzt untersuchte sie gründlich und sagte die Worte, die ich nie vergessen werde: „Es sieht nicht gut aus, es ist wahrscheinlich Brustkrebs.“

Ich bekam kaum Luft und kämpfte darum, meine Gedanken und Gefühle zu beruhigen. Ich unterdrückte mehrere Tränen, als ich meinen geliebten Hund ansah. Der Tierarzt erklärte die verschiedenen Möglichkeiten, und wir vereinbarten einen OP-Termin für drei Tage später.
Es waren drei sehr lange Tage, und als ich sie beim Tierarzt abgab, weinte ich den ganzen Heimweg.
Diese Woche war eine Praktikantin in der Tierarztpraxis, die Luna am Dienstag kennengelernt hatte. Offenbar war sie ein wenig angetan von ihr und wurde ihr zugeteilt, um vor und nach der Operation bei Luna zu sein. Am Dienstag war die Praktikantin sehr überrascht, wie ruhig Luna sein konnte. Sie hatte sich einfach auf den Boden der Tierarztpraxis gelegt, während wir uns unterhielten. Ich erklärte ihr, dass Luna ein Studienhund sei und daher daran gewöhnt sei, still zu liegen. Daraufhin musste die Praktikantin eine Erklärung dafür bekommen, wie ein Studienhund so ist.

Als ich sie am Nachmittag abholte, erklärte mir der Tierarzt die Einzelheiten der Operation. Man hatte noch einen Knoten gefunden, und es hatte etwas länger gedauert als erwartet.
Ich fragte die Praktikantin, wie es mit der Betreuung von Luna gelaufen sei, und sie meinte, anfangs sei alles super gewesen, dann sei Luna aber etwas unruhig und ungeduldig geworden. Die Praktikantin erinnerte sich, dass Luna ein Lesehund sei, und setzte sich auf den Boden, um ihr „Batman Twilight“ vorzulesen.
Es stellte sich heraus, dass zur Sicherheit drei Vertiefungen und etwas mehr Gewebe auf jeder Seite entfernt werden mussten. Das bedeutet, dass Luna eine ziemlich lange Narbe am Bauch hat und auf dieser Seite recht dünn ist.
Die Knoten wurden nach Deutschland geschickt, und das Ergebnis lautete „malignes Stadium 1“. Das war zwar zu erwarten, aber dennoch eine Magen-Darm-Grippe. Das ist nicht gerade das, was man bei einem ansonsten gesunden vierjährigen Hund erwartet. Leider zeigte die anschließende Röntgenaufnahme der Lunge weiße Flecken, wo eigentlich schwarze sein sollten.
Deshalb genießen wir unsere Tage jetzt alle etwas mehr als sonst, weil wir nicht wissen, wann sie enden werden...

Hinter den Kulissen des Blogs dieser Woche
Ea hat drei Hündinnen: Honey (11 Jahre), Luna (2 Jahre) und Maggie (9 Wochen). Ihre älteste Hündin ist ein Dackel-Mischling, den sie aus ihrer Zeit in Grönland mitbrachte. Die anderen beiden sind Cocker-Spaniel-Mischlinge. Ea trainiert mit allen ihren Hunden Nasenarbeit – eine fantastische Aktivität bzw. ein toller Sport. Luna wird von klein auf umweltbewusst und sozialisiert trainiert, da sie hoffentlich eines Tages als pädagogisches Hilfsmittel eingesetzt werden kann.
Es war Samstagabend.
Es war Samstagabend, und meine Hündin Luna kam, wie so oft, zu mir auf die Couch. Sie legte sich neben mich und sah mich an. Ich wollte sie streicheln, da rollte sie sich auf den Rücken und zeigte mir ihren Bauch. Ich streichelte gerade ihren warmen, weichen Bauch, als meine Finger plötzlich zwei kleine Knubbel an einer ihrer Zitzen entdeckten.
Am Montagmorgen rief ich beim Tierarzt an und bekam für den nächsten Tag einen Termin. Luna folgte mir freudig zum Tierarzt und sprang begeistert auf den Tisch. Der Tierarzt untersuchte sie gründlich und sagte die Worte, die ich nie vergessen werde: „Es sieht nicht gut aus, es ist wahrscheinlich Brustkrebs.“
Ich bekam kaum Luft und kämpfte darum, meine Gedanken und Gefühle zu beruhigen. Ich unterdrückte mehrere Tränen, als ich meinen geliebten Hund ansah. Der Tierarzt erklärte die verschiedenen Möglichkeiten, und wir vereinbarten einen OP-Termin für drei Tage später.
Es waren drei sehr lange Tage, und als ich sie beim Tierarzt abgab, weinte ich den ganzen Heimweg.
Diese Woche war eine Praktikantin in der Tierarztpraxis, die Luna am Dienstag kennengelernt hatte. Offenbar war sie ein wenig angetan von ihr und wurde ihr zugeteilt, um vor und nach der Operation bei Luna zu sein. Am Dienstag war die Praktikantin sehr überrascht, wie ruhig Luna sein konnte. Sie hatte sich einfach auf den Boden der Tierarztpraxis gelegt, während wir uns unterhielten. Ich erklärte ihr, dass Luna ein Studienhund sei und daher daran gewöhnt sei, still zu liegen. Daraufhin musste die Praktikantin eine Erklärung dafür bekommen, wie ein Studienhund so ist.
Als ich sie am Nachmittag abholte, erklärte mir der Tierarzt die Einzelheiten der Operation. Man hatte noch einen Knoten gefunden, und es hatte etwas länger gedauert als erwartet.
Ich fragte die Praktikantin, wie es mit der Betreuung von Luna gelaufen sei, und sie meinte, anfangs sei alles super gewesen, dann sei Luna aber etwas unruhig und ungeduldig geworden. Die Praktikantin erinnerte sich, dass Luna ein Lesehund sei, und setzte sich auf den Boden, um ihr „Batman Twilight“ vorzulesen.
Es stellte sich heraus, dass zur Sicherheit drei Vertiefungen und etwas mehr Gewebe auf jeder Seite entfernt werden mussten. Das bedeutet, dass Luna eine ziemlich lange Narbe am Bauch hat und auf dieser Seite recht dünn ist.
Die Knoten wurden nach Deutschland geschickt, und das Ergebnis lautete „malignes Stadium 1“. Das war zwar zu erwarten, aber dennoch eine Magen-Darm-Grippe. Das ist nicht gerade das, was man bei einem ansonsten gesunden vierjährigen Hund erwartet. Leider zeigte die anschließende Röntgenaufnahme der Lunge weiße Flecken, wo eigentlich schwarze sein sollten.
Deshalb genießen wir unsere Tage jetzt alle etwas mehr als sonst, weil wir nicht wissen, wann sie enden werden...
Hinter den Kulissen des Blogs dieser Woche
Ea hat drei Hündinnen: Honey (11 Jahre), Luna (2 Jahre) und Maggie (9 Wochen). Ihre älteste Hündin ist ein Dackel-Mischling, den sie aus ihrer Zeit in Grönland mitbrachte. Die anderen beiden sind Cocker-Spaniel-Mischlinge. Ea trainiert mit allen ihren Hunden Nasenarbeit – eine fantastische Aktivität bzw. ein toller Sport. Luna wird von klein auf umweltbewusst und sozialisiert trainiert, da sie hoffentlich eines Tages als pädagogisches Hilfsmittel eingesetzt werden kann.