Freundschaften auf Hundehöhe

Venskaber i hundehøjde

Ich saß eines Abends auf dem Sofa, das Handy in der einen Hand, die andere im weichen Fell meines Hundes vergraben. Marvin lag in der klassischen „Beine in der Luft“-Position neben mir und schnarchte friedlich. Mein Blick fiel auf ein Zitat: Manche Menschen haben das Glück, einen guten Freund zu haben – die Glücklichsten haben einen Hund.

Ich denke oft darüber nach, wie viel Glück ich habe. Ich habe gute Freunde und einen Hund. Die Freundschaft zwischen meinem Hund und mir ist wunderbar, und ich bin unglaublich dankbar für unsere enge Bindung. Wo immer ich bin, ist er auch dabei, wann immer es geht.

Freundschaften entstehen in alle Richtungen. Zwischen Hunden und Menschen. Wir treffen zum Beispiel regelmäßig zwei seiner Geschwister: die stets gut gelaunten Fellnasen Chillie und Milo.

Hunde sind sich sehr ähnlich und doch so verschieden. Genau wie wir Hundebesitzer.
Nicht nur Marvin und seine Geschwister genießen diese Treffen. Auch wir Hundebesitzer tun das.

Es begann mit einem gemeinsamen Interesse an unseren Hunden und entwickelte sich zu einer Freundschaft zwischen drei Hunden und drei Frauen. Die Gespräche drehen sich natürlich um die Hunde, aber auch um alles andere. Die Hunde? Sie toben herum und spielen. Es gibt Leben und schöne Tage.

Auf dem Sofa sitzen auch Hunter und Tiger, unsere beiden Katzen. Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, sie wären immer einer Meinung. Im einen Moment liegen sie eng beieinander in meinem Bett, im nächsten toben sie im Garten herum. Meistens genießen sie die Gesellschaft des anderen. Es ist schön zu sehen, wie sehr sie einander mögen. Auch wenn sie sich manchmal missverstehen. Aber zum Glück klären sie sich dann doch immer wieder.

Wenn wir Gäste haben, ist Marvin immer neugierig, wer kommt. Die meisten begrüßt er mit wedelndem Schwanz. Manche muss er nur kurz ansehen. Aber eine Person freut er ganz besonders: meine Mutter. Wir anderen kommen erst an zweiter Stelle. Vielleicht, weil aus seiner Sicht fast immer etwas Aufregendes passiert, wenn sie da ist. Regeln werden von Marvin gerne mal gedehnt.

Ich stehe vom Sofa auf. Marvin verdreht die Augen. Schlafenszeit. Er weiß genau, was ich jetzt vorhabe. Er kennt meine Gewohnheiten und ich kenne seine. Schnell in den Garten pinkeln. Ich gehe dann einfach mit, sonst macht er sich ja nicht die Mühe. Er findet seinen geliebten Teddybären und wartet nun, bis ich fertig bin.

Jetzt schreibe ich Teddybär. Wahrscheinlich sollte ich einen der drei identischen Teddybären schreiben, die er hat.

Ein brauner Esel, drei verschiedene Altersstufen. Er bekommt jedes Jahr einen zu Weihnachten und zum Geburtstag. Er hat viele Spielsachen, aber sein Lieblingsspielzeug ist der Teddybär. Er spielt damit, schleppt ihn überall hin und schläft mit ihm. Er ist einfach überall.

Das Zitat ist auf dem Handy gespeichert. Marvin, der Teddybär, und ich kuscheln uns unter die Decke, und wir schlafen ein.

Hinter dem Blog
Charlotte nähert sich den 50. Sie arbeitet tagsüber im Rechnungswesen. Sie fotografiert, schreibt und liest leidenschaftlich gern und interessiert sich für gesunde Ernährung und glutenfreies Backen. Viel Zeit verbringt sie mit dem Anbau von Gemüse und der Gartenarbeit.

Marvin ist ein vierjähriger, brauner, sturer und fröhlicher Cocker Spaniel. Er ist ein verwöhnter Kuschelhund, Familienhund und ausgebildeter Assistenzhund. Er liebt Teddybären und neue Abenteuer – solange kein Staubsauger dabei ist.

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