Wie Sie Ihren älteren Hund gut pflegen

How to take good care of your senior dog

Ältere Familienhunde gehen nicht im eigentlichen Sinne in den Ruhestand, aber mit zunehmendem Alter reduzieren sie ihre Aktivitäten und die Zeichen des Alters werden sichtbar.

Ihr Hund springt vielleicht nicht mehr so ​​freudig aus seinem Körbchen oder Bettchen, ermüdet schneller und ist nicht mehr so ​​aktiv wie früher. Das sind einige der Dinge, die mit einem älteren Hund – auch Senior genannt – einhergehen können. Doch mit guter Pflege kann Ihr Hund noch viele glückliche Jahre erleben.

In Zusammenarbeit mit der Tierärztin Anne Dorthe Broe haben wir Anzeichen dafür zusammengestellt, dass Ihr Hund sich dem Seniorenalter nähert, und wie Sie ihn im Alter richtig pflegen können.

Ab wann gilt mein Hund als Senior?

Die erste Frage, die sich stellt, ist, wann genau ein Hund zum Senior wird, aber dafür gibt es keine feste Regel. Es gibt kein bestimmtes Alter, ab dem ein Hund als Senior gilt – bei manchen Hunden früher oder später als bei anderen, aber im Allgemeinen gibt es einige Meilensteine, die man beachten sollte:

Bei Riesenrassen zeigen sich erste Alterserscheinungen ab einem Alter von 5-6 Jahren.

- Bei großen Hunderassen zeigen sich erste Alterserscheinungen mit etwa 8 Jahren.

Mittelgroße Rassen zeigen mit etwa 8-10 Jahren erste Anzeichen des Alterns.

- Kleine Hunderassen zeigen mit etwa 10-12 Jahren erste Anzeichen des Alterns.

Was sind die Anzeichen des Alterns?

Die Zeichen des Alterns treten allmählich auf, und es kommt selten vor, dass der Besitzer die allerersten Anzeichen sofort bemerkt. Wenn Ihr Hund jedoch das Seniorenalter erreicht hat, können folgende Anzeichen auftreten:

  • Er springt weniger herum, bewegt sich weniger und ist nicht mehr so ​​schnell und wendig wie früher.
  • Er schläft mehr und ist möglicherweise auch bewegungsärmer geworden; er bevorzugt es, auf einer weicheren und wärmeren Fläche zu liegen.
  • Sein Körper und seine Bewegungen werden allmählich steifer.
  • Es könnte zu Arthritis kommen, deren Symptome von leichter Steifheit beim Aufstehen bis hin zu vollständiger Unbeweglichkeit oder Bewegungsunlust reichen. Beispielsweise könnte er nicht mehr ins Auto springen.
  • Er verliert Muskelmasse, teils weil er sich weniger bewegt und weniger aktiv ist, aber auch einfach als eine Form des Alterns.
  • Seh- und Hörvermögen verschlechtern sich allmählich.
  • Die Zähne lockern sich und müssen häufiger gereinigt werden als zuvor.

Wie kann ich meinem alten Hund ein gutes Leben ermöglichen?

Als Hundehalter können Sie Ihrem älteren Hund viel Gutes tun. Sie können wunderbare Zeit miteinander verbringen, besonders wenn Ihr Hund Ihre täglichen Routinen kennt und die Dinge etwas gelassener nimmt als in seinen jungen Jahren. Und Sie beide können es genießen, einander in- und auswendig kennenzulernen!

  • Achten Sie darauf, dass Ihr Hund nicht zu viel zunimmt. Sollte er übergewichtig sein, helfen Sie ihm beim Abnehmen, indem Sie eine sättigende, kalorienärmere Ernährung wählen. Übergewicht belastet die Gelenke und den Körper Ihres Hundes und beeinträchtigt seinen Stoffwechsel. Es kann außerdem das Diabetesrisiko erhöhen.
  • Wählen Sie ein Hundefutter, das speziell für ältere Hunde entwickelt wurde – eines, das hilft, das Gewicht zu halten, die Gelenke unterstützt und das Immunsystem stärkt.
  • Ergänzen Sie gegebenenfalls ihre Ernährung mit Vitaminen und/oder essentiellen Fettsäuren, die den Gelenken zugutekommen und das Immunsystem, die Haut und das Fell stärken.
  • Wenn Ihr Hund Wasser mag, ist Schwimmen eine gute Aktivität: Warmes Wasser ist Balsam für steife Gelenke und eine sanfte Form der Bewegung.
  • Geben Sie Ihrem Hund ein extra dickes Kissen oder ein erhöhtes Hundebett, damit er nicht Zugluft ausgesetzt ist, die zu noch mehr Gelenksteife führen kann.
  • Bewegung hält ältere Hunde gesund. Suchen Sie nach einer Übung, die zu Rasse, Alter und Körperbau Ihres Hundes passt.
  • Achten Sie auf Veränderungen im Verhalten, Appetit und Durst Ihres Hundes. Kontrollieren Sie regelmäßig seine Zähne und tasten Sie seinen Körper nach Knoten ab. Sollten Sie welche entdecken, lassen Sie diese untersuchen.
  • Lassen Sie Ihren Hund jährlich von Ihrem Tierarzt untersuchen und gegebenenfalls eine Blutuntersuchung durchführen, um die Leber- und Nierenwerte sowie den Stoffwechsel Ihres Hundes zu beurteilen.
  • Verwöhne sie mit ganz viel Liebe!
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