Achten Sie bei der Hitze auf die Pfoten Ihres Hundes.

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Wer seinen Hund bei hohen Sommertemperaturen ganz oder teilweise auf Asphalt ausführt, sollte unbedingt auf die Pfoten seines Hundes achten!

Asphalt kann glühend heiß werden!

Fido trägt keine Schuhe wie wir, die seine Pfoten vor dem heißen Asphalt schützen könnten. Vielleicht haben Sie selbst schon einmal versucht, barfuß auf Asphalt zu laufen. Das macht man ja nicht lange am Stück, also denken Sie an Fidos kleine, weiche Pfoten, wenn Sie auf Asphalt laufen. Im schlimmsten Fall können sich die Pfoten verbrennen, denn der Asphalt wird glühend heiß!

Wie Sandpapier

„Wenn ein Hund über heißen Asphalt läuft, ist das, als würden seine Pfoten mit Sandpapier gerieben.“

Die Folge können große, nässende Brandblasen sein, die für den Hund extrem empfindlich sind, da sich in den Pfoten Nerven befinden. „Neben den Verbrennungen besteht auch die Gefahr von Pfoteninfektionen“, erklärt Tierarzt und Inhaber der Tierklinik und des Tierkrankenhauses Vejle, Per Nyvang, gegenüber TV2.dk.

Kühles Pfotenbad

Sollte es zu einem Unfall kommen, ist es wichtig, die Pfoten des Hundes mit kühlem Wasser zu baden. Das Wasser darf dabei nicht eiskalt sein. Die Wunden müssen feucht und sauber gehalten werden. Anschließend sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen.

„Der Tierarzt wird die Verbrennungen verbinden und dem Hund Schmerzmittel geben. Die Verbände müssen häufig gewechselt werden, daher wird der Hund manchmal stationär aufgenommen, wenn der Besitzer nicht die Möglichkeit hat, die Verbände so oft wie nötig zu wechseln“, erklärt Per Nyvang.

Er sagt auch, dass sich die überwiegende Mehrheit der Hunde ohne Verletzungen erholt und dass der Hund bei richtiger Behandlung in der Regel innerhalb weniger Wochen wieder kampfbereit ist.

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