Man sagt, der Hund sei der beste Freund des Menschen.

Man siger, at hunden er menneskets bedste ven.

Kann man mit einem Hund, einem Tier, befreundet sein?! Das mag in vielerlei Hinsicht verrückt klingen, ist es aber nicht. Freundschaft basiert auf viel mehr als Worten, nämlich auf Gefühlen und Zusammengehörigkeit.

Die Bindung zu einem Hund kann genauso stark sein wie die zu einem Menschen. Viele würden sogar behaupten, dass die Beziehung zu einem Hund intensiver sein kann als die zu einem Menschen. Der Hund urteilt nicht, der Hund ist nicht nachtragend, der Hund liebt bedingungslos – Eigenschaften, die nicht alle Menschen besitzen.

Der Hund ist der beste Freund des Menschen.

Ich habe Freunde, die unter Stress litten – ihr geretteter Hund wurde zu ihrem Liebling. Egal, ob sie den ganzen Tag geweint, den Hund ausgeschimpft, apathisch in die Luft gestarrt oder mit Gegenständen geworfen hatten – ihr Hund stand immer glücklich da und schaute sie an.

Ich habe Freunde, die sich scheiden ließen, und deren Hund monatelang treu mit ihnen auf dem Sofa schlief, bis sie eines Tages aufstanden und wieder ganz die Alten waren.

Ich habe Freunde, die mit Hunden aufgewachsen sind, und sie sprechen von dem Hund als ihrem Vertrauten. Dem Vertrauten, der sie von der Kindheit bis ins Jugendalter begleitet hat. Dem Vertrauten, der ihnen in schwierigen Zeiten beistand. Dem Vertrauten, der sie immer verstanden hat.

Meine Mutter liebt Tiere, seit ich denken kann. Sie spricht mit allen Tieren, kuschelt mit ihnen und kümmert sich um sie. Am meisten aber liebt sie ihren kleinen Hund, der ihr seit neun Jahren in guten wie in schlechten Zeiten treu zur Seite steht.

Nach dem Tod meines Vaters bekam der Hund eine besondere Bedeutung; er wurde zum spirituellen Begleiter meiner Mutter. Der Hund spürte, wenn sie Nähe und Trost brauchte, und kam dann zu ihr und legte sein Köpfchen auf ihren Schoß. Meine Mutter sprach mit dem Hund über die Sehnsucht, die Erinnerungen und die Liebe.

Seelenverwandte Hund und Mensch

Sie wurden unzertrennlich; jedes Mal, wenn meine Mutter aufstand, folgte ihr der Hund. Meine Mutter liebte den Hund wie das Wertvollste, was man besitzt.

Meine Hunde spürten ihre Traurigkeit auch; sie jammerten und kuschelten sich an sie. Sie erzählte ihnen, wie sie sich fühlte, was sie getan hatte und wie lieb sie waren. Wenn ich mit ihr telefonierte, beendete sie jedes Gespräch mit einem Gruß an die Hunde.

Der Hund half meiner Mutter durch die Trauer, den Verlust und die Sehnsucht. Heute sagt meine Mutter: Ich weiß nicht, was ich ohne den Hund getan hätte – ich wäre wohl zusammengebrochen.

Ist es Freundschaft? Nenn es, wie du willst, es ist es wert <3

Hinter den Kulissen des Blogs dieser Woche:

Ea hat drei Hündinnen: Honey (11 Jahre), Luna (2 Jahre) und Maggie (9 Wochen). Ihre älteste Hündin ist ein Dackel-Mischling, den sie aus ihrer Zeit in Grönland mitbrachte. Die anderen beiden sind Cocker-Spaniel-Mischlinge. Ea trainiert mit allen ihren Hunden Nasenarbeit – eine fantastische Aktivität bzw. ein toller Sport. Luna wird von klein auf umweltbewusst und sozialisiert trainiert, da sie hoffentlich eines Tages als pädagogisches Hilfsmittel eingesetzt werden kann.

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