VATER? WER – ICH?

FAR? HVEM – MIG?

Ich weiß nichts darüber... es könnte Bassens Ausbruch gewesen sein, als er seine Welpen zum ersten Mal sah.

Bassen war mit den Hündinnen unterwegs und hat Mutterhündin Karla mit zwei entzückenden Welpen beschenkt. Bevor er sie zum ersten Mal begrüßte, hatten wir darüber gesprochen, ob Bassen sie irgendwie riechen könnte und sie als seine Jungen erkennen würde. Können Rüden das? Hatte es von Anfang an einen Sinn, dass Rüden ihre Jungen erkennen und bei der Aufzucht helfen konnten?

Soweit ich gelesen habe, kümmert sich in Wolfsrudeln das ganze Rudel um die Welpen, egal ob es die eigenen sind oder nicht – denn nur das Alpha-Weibchen und das Alpha-Männchen dürfen sich paaren. Die Antwort müsste also eigentlich nein lauten. Aber du bist ja nicht umsonst ein Disney-Fan, also habe ich mir vorgestellt, dass Bassen sofort den Geruch seiner Jungen erkannte und kleine Disney-Vögel herbeigeflogen kamen, um ihm bei der liebevollen Aufzucht der Welpen zu helfen.

Welpen

Nun ja, er beschnupperte sie zwar vorsichtig, war aber viel mehr damit beschäftigt, Karlas Mutter im Auge zu behalten, die da lag und ihn aus dem Korb heraus mit zusammengekniffenen Augen anstarrte. Als wir gingen, rannte sie ihm hinterher und gab ihm einen Klaps, den er wortlos hinnahm, ohne sich zu verteidigen. (Ehrlich gesagt, hätte er auch etwas verpassen müssen – er kam völlig panisch angerannt und verschwand dann gleich wieder, während sie mit ihren zwei Jungen völlig erschöpft dalag.)

Und ansonsten hat er seitdem nicht viel Interesse an den Welpen gezeigt. In den ersten Wochen traute er sich gar nicht, da Karlas Mutter sich gut um ihre Welpen kümmerte und deutlich machte, dass andere fernbleiben sollten. Aber selbst jetzt, wo die Welpen groß sind und sie ganz entspannt damit umgeht, ist er nicht sonderlich interessiert. Er kann zwar an ihnen schnuppern, spielt aber lieber mit einem Ball – oder klettert auf meinen Schoß, wenn die Welpen zu wild werden.

Also keine Disney-Momente von Bassen. Dafür sind die Welpen selbst unglaublich niedlich. Gut, dass ich mich vorher entschieden hatte, nicht mehr als einen Hund zu haben, sonst hätte ich auf dem Heimweg wahrscheinlich zwei Hunde in der Hosentasche gehabt.

Welpen

Über den Blogger dieser Woche:
Heidi Christiansen ist eine glückliche Hundebesitzerin des 5-jährigen Zwergpudels Basse, der in erster Linie ein Therapie- und Begleithund ist.
Sie arbeitet täglich als Übersetzerin und hat daher viel Zeit mit ihrem wunderschönen, energiegeladenen Energiebündel.

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