Wie oft haben Sie diesen Satz schon von einem Hundebesitzer gehört? Und wie oft ist er mir selbst schon über die Lippen gekommen?
Aber eigentlich sollten Sie sich als Hundehalter diesen Satz verbieten. Denn auch wenn Sie meinen, Ihren Hund und seine Signale hundertprozentig zu kennen, wissen Sie nicht hundertprozentig, in welche Situationen er sich blitzschnell begeben kann. Genauso wenig wie die Menschen oder Tiere, mit denen er in Kontakt kommt.
Und wie oft habe ich in Hundeauslaufgebieten oder ähnlichen Situationen Hundebesitzer entweder defensiv oder den Tränen nahe sagen hören: Das ist noch nie passiert!

Ich vertraue meinem lieben, friedlichen Hund hundertprozentig – trotzdem lasse ich ihn keine Sekunde aus den Augen, wenn ich zum Beispiel Besuch mit kleinen Kindern habe. Denn ja, mein Hund mag kleine Kinder, aber kann ich von ihm erwarten, dass er nicht instinktiv reagiert, wenn das Kind ihm am Schwanz zieht oder nach ihm schnappt? Zum Glück weiß ich es nicht, denn ich wage es nicht, meinem Hund blind zu vertrauen.
Und kann ich hundertprozentig darauf vertrauen, dass mein (eher unauffälliger) Hund einen übermäßig verspielten Hund ignoriert, weggeht oder nur markiert, wenn dieser ihn bedrängt und seine Signale nicht versteht? Selbst der sanftmütigste Hund kann wütend werden, wenn er lange genug und stark genug unter Druck gesetzt wird. Dann bringt es dem anderen Hundehalter nichts, daneben zu stehen und zu sagen: „Mein Hund macht doch nichts, er will nur spielen.“ Denn ich kann nicht hundertprozentig garantieren, dass mein Hund nichts tut – und dass der andere Hund nicht auch reagiert.
Daran wurde ich kürzlich wieder erinnert. Und es war ganz allein meine Schuld, dass mein „Ist doch egal“-Hund etwas angestellt hat.
Ich war mit einer Freundin und ihrem Hund spazieren – wir gehen schon seit Jahren zusammen mit unseren Hunden spazieren, sie kennen sich gut und haben längst ihren Platz in der Rangordnung gefunden. Zurück bei mir zu Hause wollte ich gerade Bassens neuestes Spielzeug vorführen und zeigen, wie gut er damit ist. Plötzlich rammte Bassen dem anderen Hund den Kopf, als dieser friedlich an dem Spielzeug schnupperte. Und ich rief: „Oh nein, das hat er noch nie gemacht!“

Aber einmal ist ein guter Zeitpunkt, und nur weil Bassen zuvor bei anderen Hunden nicht so auf sein Spielzeug reagiert hatte, heißt das natürlich nicht, dass er es nicht hätte tun können. Es hat nur bei diesem Hund oder an diesem Tag nicht funktioniert.
Zum Glück kennen die meisten von uns ihre Hunde und ihre Signale gut und wissen, wie wir Situationen vermeiden können, die böse enden könnten. Wir sollten uns aber auch bewusst sein, dass es keine Garantien gibt.
Hinter den Kulissen des Blogs dieser Woche:
Heidi Christiansen ist eine glückliche Hundebesitzerin des 5-jährigen Zwergpudels Basse, der in erster Linie ein Therapie- und Begleithund ist.
Sie arbeitet als Übersetzerin und hat daher viel Zeit mit ihrem wunderschönen, energiegeladenen Energiebündel.
Es bewirkt gar nichts!
Wie oft haben Sie diesen Satz schon von einem Hundebesitzer gehört? Und wie oft ist er mir selbst schon über die Lippen gekommen?
Aber eigentlich sollten Sie sich als Hundehalter diesen Satz verbieten. Denn auch wenn Sie meinen, Ihren Hund und seine Signale hundertprozentig zu kennen, wissen Sie nicht hundertprozentig, in welche Situationen er sich blitzschnell begeben kann. Genauso wenig wie die Menschen oder Tiere, mit denen er in Kontakt kommt.
Und wie oft habe ich in Hundeauslaufgebieten oder ähnlichen Situationen Hundebesitzer entweder defensiv oder den Tränen nahe sagen hören: Das ist noch nie passiert!
Ich vertraue meinem lieben, friedlichen Hund hundertprozentig – trotzdem lasse ich ihn keine Sekunde aus den Augen, wenn ich zum Beispiel Besuch mit kleinen Kindern habe. Denn ja, mein Hund mag kleine Kinder, aber kann ich von ihm erwarten, dass er nicht instinktiv reagiert, wenn das Kind ihm am Schwanz zieht oder nach ihm schnappt? Zum Glück weiß ich es nicht, denn ich wage es nicht, meinem Hund blind zu vertrauen.
Und kann ich hundertprozentig darauf vertrauen, dass mein (eher unauffälliger) Hund einen übermäßig verspielten Hund ignoriert, weggeht oder nur markiert, wenn dieser ihn bedrängt und seine Signale nicht versteht? Selbst der sanftmütigste Hund kann wütend werden, wenn er lange genug und stark genug unter Druck gesetzt wird. Dann bringt es dem anderen Hundehalter nichts, daneben zu stehen und zu sagen: „Mein Hund macht doch nichts, er will nur spielen.“ Denn ich kann nicht hundertprozentig garantieren, dass mein Hund nichts tut – und dass der andere Hund nicht auch reagiert.
Daran wurde ich kürzlich wieder erinnert. Und es war ganz allein meine Schuld, dass mein „Ist doch egal“-Hund etwas angestellt hat.
Ich war mit einer Freundin und ihrem Hund spazieren – wir gehen schon seit Jahren zusammen mit unseren Hunden spazieren, sie kennen sich gut und haben längst ihren Platz in der Rangordnung gefunden. Zurück bei mir zu Hause wollte ich gerade Bassens neuestes Spielzeug vorführen und zeigen, wie gut er damit ist. Plötzlich rammte Bassen dem anderen Hund den Kopf, als dieser friedlich an dem Spielzeug schnupperte. Und ich rief: „Oh nein, das hat er noch nie gemacht!“
Aber einmal ist ein guter Zeitpunkt, und nur weil Bassen zuvor bei anderen Hunden nicht so auf sein Spielzeug reagiert hatte, heißt das natürlich nicht, dass er es nicht hätte tun können. Es hat nur bei diesem Hund oder an diesem Tag nicht funktioniert.
Zum Glück kennen die meisten von uns ihre Hunde und ihre Signale gut und wissen, wie wir Situationen vermeiden können, die böse enden könnten. Wir sollten uns aber auch bewusst sein, dass es keine Garantien gibt.
Hinter den Kulissen des Blogs dieser Woche:
Heidi Christiansen ist eine glückliche Hundebesitzerin des 5-jährigen Zwergpudels Basse, der in erster Linie ein Therapie- und Begleithund ist.
Sie arbeitet als Übersetzerin und hat daher viel Zeit mit ihrem wunderschönen, energiegeladenen Energiebündel.