Reisen als Hundebesitzer

At rejse når man er hundeejer

Das Schönste am Nachhausekommen aus dem Urlaub ist für mich das Wiedersehen mit meinem Kleinen und zu sehen, wie viel Freude er ausstrahlt. Er tanzt wie verrückt, wenn er seine Mama wiedersieht.

Der Verlust ist immer groß und der Abschied verläuft nie ohne ein paar Tränen.

Es ist immer traurig für mich, eine Reise zu buchen – das gilt sowohl für kurze als auch für lange Reisen.

Ich weiß, wie schön es ist, Urlaub zu haben, aber gleichzeitig ist es wirklich schwer, Rudy zu Hause zu lassen.

Während ich diesen Blogbeitrag schrieb, saß ich auf Platz 66K in einer Boeing 777-300 auf dem Weg nach Thailand, um 14 Tage in Phuket zu verbringen.

Es war eine Reise, auf die wir uns schon lange gefreut hatten, sie stand seit fast einem Jahr im Kalender. Wir hatten nie in Erwägung gezogen, so weit weg zu fahren, eben weil 14 Tage ohne Rudy absoluter Rekord sind. Wir waren maximal 7–10 Tage ohne ihn unterwegs.

Dies ist ein besonderer Anlass, denn wir haben diese Reise geschenkt bekommen. Meine Mutter wünschte sich zu ihrem 50. Geburtstag eine Reise mit der ganzen Familie nach Thailand, und Wünsche sollten in Erfüllung gehen.

Wir werden 14 Tage lang Sonne, Strand, Pool, Eis, gutes Essen und die gemeinsame Zeit genießen. Ich habe mich schon sehr darauf gefreut, aber so sehr ich mich auch darauf freue, eine kleine Stimme in meinem Kopf erinnert mich daran, dass ich Rudy verlassen muss.

Ich sage ihm immer, was im Vorfeld der Feiertage passieren wird.

Ich sage ihm immer wieder, wie sehr ich ihn liebe, und ich frage ihn immer, ob er sich ganz sicher ist, dass er ohne mich auskommt.

Natürlich habe ich nie eine Antwort von ihm erwartet, aber es ist ganz klar meine mangelnde Fähigkeit zur Parallelverarbeitung, die ich zu überwinden versuche.

Ich finde es generell sehr schwer, von Rudy getrennt zu sein.

Ich weiß, dass es zu Hause Leute gibt, die sich gut um ihn kümmern, aber trotzdem kümmert sich der Hundesitter nie so gut um meinen Hund, wie ich es selbst könnte.

Rudy entwickelt sich nie so gut, wie er es tun würde, wenn ich zu Hause wäre, und er erfährt nie dieselbe Liebe, als ob ich ihm Gute Nacht sagen würde.

Es ist eigentlich egal, wer auf den Hund aufpasst, denn niemand kann die Beziehung zwischen uns ersetzen. So ist es nun mal.

Ich reise unheimlich gerne, tue es aber immer noch nicht.

Oder anders formuliert.

Ich liebe das Reisen – aber Rudy liebe ich am meisten!

Blogger der Woche

Dieser Blogbeitrag stammt von Mie Eriksson, der glücklichen Besitzerin eines wunderschönen Old English Bulldogs namens Rudy. Zusammen mit ihrem Sohn Ludwig ist sie auf Instagram unter dem Profil @erikssons_boys aktiv.

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